Da kann es einem schon das Marmeladenbrötchen im Hals stecken bleiben: Die Bundesregierung wolle ab Juli ein Porto von einem Cent auf jede E-Mail erheben. Ein Blick zum Kalender zeigt: Es handelt sich bei der Meldung um einen Aprilscherz. Das bestätigte auch die Bundesnetzagentur auf Anfrage von Posttip.de.
Kritische Leser und Hörer der Meldung konnten die Meldung schnell einordnen. Das Bundesministerium für Post und Telekommunikation soll das E-Mail-Porto bekannt gegeben haben. Dieses Ministerium wurde zum Jahresende 1997 wegen der Privatisierung der Post aufgelöst. Seine Aufgaben wurden unter das Bundesministerium der Finanzen, das Bundeswirtschaftsministerium und die Bundesnetzagentur aufgeteilt.
Um den Aprilscherz abzurunden hatten die Urheber sogar eine Internetseite www.email-porto.de ins Netz gestellt. Wer jedoch auf der im Impressum veröffentlichten Telefonnummer anruft, der erfährt: "Kein Anschluss unter dieser Nummer."