Von den so genannten RFID-Tags verspricht sich die Logistikbranche viel. Die Deutsche Post AG will ebenfalls ihr Logistiksystem komplett auf RFID umstellen. Dazu sollen jetzt RFID-Tags mit extrem flachen Displays entwickelt werden, die auf den Transportbehältern für Briefe angebracht werden sollen. Bisher werden Bearbeitungsstand, Inhalt und Ziel des Behälters anhand von Papierstreifen angezeigt.
Diese neuen Tags mit einem bistabilen Display, D-RFID genannt, sollen für größere Schnelligkeit und Zuverlässigkeit sorgen. Sie sollen von Menschen und Maschinen gleichermaßen lesbar sein und vier bis fünf Jahre lang halten. Sie müssen zudem hohe Belastungen aushalten und gleichzeitig möglichst preiswert sein.
Sie werden derzeit in dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt PARIFLEX entwickelt. Ingenieure der Deutschen Post AG und anderer Unternehmen sowie Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) und der Universität Paderborn soll jetzt prüfen, wie die Deutsche Post AG-Logistik sich künftig per D-RFID-Etiketten organisieren lässt und wie die Hardware dazu aussehen soll. Das Projekt läuft bis September 2008.