Das Handelsunternehmen Tchibo verschickt sämtliche Briefpost ab sofort mit dem GoGreen-Zuschlag der Deutschen Post. Der Zuschlag soll helfen, die Emissionen, die beim Transport der Sendungen entstehen, durch Klimaprojekte auszugleichen.
Tchibo bietet seinen Kunden bereits seit November 2008 an, die Bestellungen mit einem GoGreen-Zuschlag von 5 Cent pro Sendung zu verschicken. Mit den Mehreinnahmen wird ein Biomassekraftwerk in Indien unterstützt.
GoGreen für Briefe geht nach China
Die jetzt auch beim Briefversand zusätzlichen GoGreen-Beiträge werden für ein Windkraftwerk in China eingesetzt, teilt Tchibo mit. Diese Anlage ist sowohl im weltweiten Register für Klimaschutzprojekte (Clean Development Mechanism) verzeichnet als auch nach dem "Gold Standard" zertifiziert. Der Gold Standard wurde von einer Gruppe von Umweltorganisationen unter Führung des WWF (World Wide Fund for Nature) erarbeitet und stellt neben dem Klimaschutz auch die nachhaltige Entwicklung der Projektregion sicher.
"Durch die Förderung dieser Projekte haben unsere Kunden und wir die Möglichkeit, den Menschen vor Ort zu helfen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen," erläutert Stefan Dierks, Senior Manager Corporate Responsibility bei Tchibo.
Nachhaltige Energiegewinnung in Schwellenländern fördern
Die Auswahl der geförderten Projekte begründete Tchibo mit dem steigenden Energiebedarf in den sehr bevölkerungsreichen Entwicklungs- und Schwellenländern China und Indien. Gleichzeitig fehlten in vielen, vor allem in den ländlichen Regionen Möglichkeiten zur Bereitstellung von Energie. Hier setzen die Klimaschutzprojekte des so genannten "Clean Development Mechanism" an.