Die Stadt Neu-Ulm ist wegen Verschwendung von Briefporto in die Kritik geraten. Wie die in Neu-Ulm erscheinende "Südwest Presse" berichtet, geht es dabei um einen Schriftsatz zu einer Niederschlagswassergebühr. Das Schriftstück, das drei Seiten umfasst, hatte die Stadt in einem A-5-Briefumschlag an 12.000 Haushalte verschickt. Pro Brief macht das 1,45 Euro an Porto.
Die "Südwest Presse" rechnet vor, dass man die drei Blätter auch in einem Standardbrief hätte verschicken können. Dazu hätte man sie zweimal statt einmal falten müssen. Kostenpunkt: 55 Cent pro Brief. Die Stadt habe also 17.400 Euro Portokosten verursacht, wo 6600 Euro gereicht hätten, schreibt die Zeitung.