Seit November können Kunden mit dem Paketdienst DPD Nachnahmesendungen zwischen Deutschland und Ungarn verschicken. Innerhalb Ungarns sind bereits 40 Prozent aller DPD Sendungen Nachnahmen. Im Jahr zuvor waren es 32 Prozent, teilt der Paketdienst mit.
Nachnahme aus Angst vor Zahlungsausfällen
In diesem Jahr wurden bereits der nationale Versand von Nachnahmepaketen in Rumänien und Estland sowie der internationale Versand zwischen Deutschland und Tschechien gestartet. Der Nachnahmeservice sei vor allem in Osteuropa nicht mehr wegzudenken, sagt DPD-Chef Arnold Schroven. "Zum einen ist die Bonität vieler Kunden gesunken, die wirtschaftliche Lage vieler Versender selbst ist angespannt und sie müssen sich mehr denn je vor Zahlungsausfällen schützen. Zum anderen profitiert DPD von zwei Alleinstellungsmerkmalen im Nachnahmeversand: der schnellen Geldüberweisung und der hohen Transparenz durch einen Online-Finanzlebenslauf."
DPD verspricht: Nach 48 Stunden Geld auf dem Konto
DPD verspricht, den Nachnahmebetrag bei nationalen Sendungen spätestens 48 Stunden nach der Zustellung zu überweisen. Bei internationalen Sendungen auch in Nicht-Euro-Länder wie Ungarn soll die Überweisung spätestens nach 72 Stunden erfolgen. Als einziger Paket- und Expressdienst biete DPD seinen Kunden an, in der regulären Sendungsverfolgung eines Paketes jederzeit auch die finanziell relevanten Einzelheiten zu prüfen, heißt es aus dem Unternehmen. Beispielsweise könnten Versender anhand dieses Finanzlebenslaufs erkennen, wann DPD Zusteller den Nachnahmebetrag in bar oder als Verrechnungsscheck kassiert haben und wann das Geld überwiesen wurde.