GLS erhöht Preise für Geschäftskunden 

Mit einer Preissteigerung zum 1. April reagiert GLS Germany auf die kontinuierlich steigenden Kosten im Transportgewerbe. Nach Auskunft des Unternehmens werden die Preise für nationale und internationale Sendungen im Geschäftskundenbereich um 3,5 Prozent erhöht. Die Preise in den Paketshops sind nach Auskunft von GLS nicht von der Erhöhung betroffen.

Preistreiber sind neben der Frachtraumverknappung im Wesentlichen geänderte gesetzliche Vorschriften wie die neuen Lenkzeiten oder der digitale Tachograph. "Die neue Lenkzeit-Regelung betrifft bei der GLS Germany nicht nur die grenzüberschreitenden Verkehre, sondern auch die innerdeutschen Linienverkehre", erklärt Klaus Conrad, Geschäftsführer der GLS Germany. "Für alle neu zugelassenen Lkw ist zudem die Ausstattung mit einem digitalen Tachographen erforderlich - mit Folgekosten unter anderem für periphere Technik, Wartung oder Fahrerschulung." Das insgesamt steigende Sendungsvolumen, der Fahrermangel und auch die langen Wartezeiten für neue Lkw sind die Ursache der Laderaumknappheit am Markt: Zusätzlicher Frachtraum bei Volumenspitzen ist nur zu erheblich höheren Preisen erhältlich.

"Wir haben die Möglichkeiten, Kostensteigerungen durch Optimierungen aufzufangen, voll ausgeschöpft", sagt Conrad. So ließ sich das Pakethandling durch die neue Scanner-Technologie effizienter gestalten. Auch Investitionen in Ausstattung, Erweiterung und Neubau von Depots haben zu einem optimierten Paketfluss beigetragen. "Um unsere hohe Qualität nicht zu beeinträchtigen sind wir nun gezwungen, die Preise den Marktbedingungen anzupassen", resümiert Conrad.