Die Marktbewertung ihrer Postbank-Anteile hat der Deutschen Post im ersten Quartal 2009 einen Gewinn von einer Milliarde beschert. Das meldet die Deutsche Post DHL heute in einer Vorschau auf das erste Quartal 2009. Dieser Gewinn ist eine direkte Folge des Verkaufs von einem Postbank-Aktienpaket an die Deutsche Bank. Der Verkauf war im Herbst 2008 eingeleitet worden und musste wegen der Finanzkrise zu Jahresbeginn neu verhandelt werden.
Demgegenüber sei das laufende Geschäft immer noch schwierig. So berichtet die Deutsche Post für das erste Quartal über alle Produkte und Unternehmensbereiche hinweg eine Verstärkung der Volumenrückgänge gegenüber dem vierten Quartal 2008. Das sogenannte Ebit (Earnings before interests and taxes) sei zwar über alle Unternehmensbereiche positiv. Doch für den ganzen Konzern verzeichnete Deutsche Post DHL einen Ebit-Rückgang um die Hälfte.
Das bedeutet: Der Jahresgewinn des Konzerns vor Zinsen, Steuern und außergewöhnlichen Ereignissen schrumpfte um die Hälfte gegenüber dem Vorjahresquartal. Allerdings weise eine Stabilisierung der Rückgangsraten auf ein Erreichen der Talsohle bei den Sendungsströmen hin, erklärt die Deutsche Post.