30 Prozent weniger Geld für Österreichs Briefträger 

Die Österreichische Post stellt neue Briefträger zu 30 Prozent weniger Lohn ein. Wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) berichten, soll das neue Lohnmodell für alle ab dem 1. August 2009 eingestellte Zusteller gelten. Betroffen sind aber auch Mitarbeiter mit befristeten Verträgen. Das sind 500 der insgesamt 22.000 Post-Beschäftigten. Sie sollen dem Bericht zufolge in den neuen Tarif wechseln.

Die Post begründet den Schritt mit der zum Jahresbeginn 2011 terminierten Öffnung des österreichischen Briefmarktes für private Mitbewerber der Österreichischen Post. Man könne sich keine Gehälter leisten, die 30 bis 40 Prozent über denen der Mitbewerber lägen, sagte ein Postsprecher der Zeitung. Ein Sprecher des Betriebsrates rät langjährigen Mitarbeitern, deren Verträge schon mehrfach verlängert worden sind, eine unbefristete Anstellung einzuklagen. Beschäftigten, die erst seit Kurzem bei der Post sind, riet er allerdings davon ab.